Philosophie

Egal ob Dressurpferd – barock, klassisch oder englisch geritten –, Westernpferd, Spring-, Gang-, Zirkus- oder Freizeitpferd: Pferde fühlen, „denken“ und handeln im Grunde immer gleich – als Pferde.Der Ausbilder, Reiter kann die verschiedensten Dinge mit seinem Pferd unternehmen wollen, dabei hat er grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

 

  1. er erwartet, daß das Pferd die Sprache derMenschenerlernt und seinen Wünschen nachkommt,
  2. er versucht, sich in das Denken und Fühlen eines Pferdes zu versetzen, und sich auf der Ebene des Pferdes mitzuteilen.
Wir haben den zweiten Weg gewählt!
 
 
 
 
Hier ist der Mensch der
eigentlich Lernende, denn
das volle Begreifen des Wesens Pferd bleibt Vision. Möglich sind Näherungen, das Erahnen einer von uns so völlig verschiedenen Wesensart, denn das Fluchttier Pferd hat mit dem Raubtier Mensch in Wahrheit nicht viel gemeinsam.
 
Und es ist ein Weg zu uns selbst, wenn wir gelernt haben, den Pferden zuzuhören. Darin liegt die Faszination jedweder pferdegemäßen Beschäftigung mit diesen Tieren vom Sattel und vom Boden aus.